20 Jahre Kristallklänge



Diese Zeilen sind gewidmet meiner Freundschaft mit den Kristallklangschalen, ihren Tönen, meiner Stimme und den Klängen des Lebens. In ihrer unglaublich weisen, bestimmten und klaren Art und Weise haben sie mich geführt, begleitet, zurechtgewiesen, belehrt und berührt.

Ich werde weiter lauschen lernen. Und dankbar für das sein, was ich hören und fühlen kann.

ein neues Abenteuer

Ich weiß nicht mehr, wie ich davon gehört habe. Doch eines Tages - nachdem sie mir schon immer wieder durch den Geist geflüstert hatten, wie schön sie doch wären – machte mich ein Freund aufmerksam: „Du, ich weiß jetzt, wo es Kristallklangschalen gibt!“. Zu teuer, dachte ich, nachdem ich die ersten Erkundigungen eingezogen hatte. Zu weit weg. Und überhaupt – warum gehen sie mir nicht aus dem Kopf?

Schließlich stürzte ich mich Hals über Kopf in das Abenteuer. Die Situation hatte sich nicht verändert, aber meine eigenen Argumente gingen mir auf die Nerven. Ich bestellte eine Schale, per Telefon, und hoffte, dass schon „die Richtige“ kommen würde.

„Die Richtige“ kam. Mit der Post. In einer riesigen Schachtel, doppelt verpackt. Ich öffnete, und konnte es kaum gauben – ein Zauberwerk aus Weiß, ein zerbrechliches, zartes Gefäß in unendlicher Schönheit. Der erste Ton. Ich habe ihn noch in meinem Ohr. Eine halbe Stunde später musste ich mich davon trennen, denn meine Arbeit rief: Ich hatte ein Seminar zu leiten und dafür musste ich mich von der Schale trennen, die gerade erst zu mir gefunden hatte… 3 Tage lang hörte ich den Ton - alle Übungen, die ich anleitete, waren überlagert mit diesem wunderbaren Klang.

Ich spielte und spielte. Ich spielte und sang. Ich spielte und sang – und mein Körper sog die Klangfrequenzen in sich auf. Manchesmal fühlten sie sich so voll mit Vibrationen an, dass kein einziger kleiner Ton mehr Platz hatte.

Ich hatte auch mit den tibetischen Klangschalen gespielt und gesungen. Doch es war nie so exzessiv wie bei den Kristallklangschalen gewesen.

In meiner Begeisterung mussten alle, die in meine Stunde kamen oder in meine Seminare, zumindest einen Ton davon anhören. Viele waren auch begeistert. Manchen war es zuviel und manche weigerten sich ganz klar, diese Töne hören zu wollen. Ich war verwundert, doch ich erkannte die Mächtigkeit dieser Töne.

Sie führten mich innerhalb kürzester Zeit in mein zentrales Sein. Sie erfüllten mich mit machtvollen Schwingungen. Ich war gewöhnt, Qigong und Taiji zu praktizieren, und unterschiedliche Energiegefühle zu erleben. Doch das hier war anders. Direkter. Schneller. Eindeutiger. Ohne Kompromisse.

kein Stein bleibt auf dem anderen

Mein Qigong veränderte sich. Meine Stimme veränderte sich. Mein Zugang zu mir veränderte sich. Im Laufe der Zeit blieb kein Stein auf dem anderen.

Viele meiner Seminarteilnehmer wünschten sich die „alte Karin“ zurück. Warum kann es nicht so bleiben, wie es war? Es war doch schön. Das stimmt. Es war schön. Und doch war jetzt alles anders. Ich hatte etwas Sensationelles entdeckt, dass mich so sehr berührte (im wahrsten Sinne des Wortes) und in Schwingung versetzte, dass das nicht mehr verheimlicht werden konnte.

Für mich persönlich erlebte ich neben dieser massiven Berührtheit eine noch nie dagewesene Leichtigkeit. Meine Entwicklung in der Körperarbeit und Meditation war begleitet von schwierigen Prozessen des Erkennens, Loslassens, Transformierens. Mein eigenes Lernen war geprägt von tiefgehenden Erfahrungen, Begegnungen mit „Himmel und Hölle“, einer angestrengten Suche und nicht enden wollenden Schwierigkeiten.

Der Klang führte mich in eine ganz andere Welt:
ein Verstehen ohne Worte, ein direktes Berühren meiner Seele. Der Klang war da und fürchtete sich nicht, gehört zu werden. Egal welche Botschaft er brachte – er war ein souveräner, objektiver und mutiger Überbringer.

Die Klänge zu erzeugen war leicht. Sie reagierten mit Leichtigkeit auf jeden Einfluss. Auf jede meiner noch so kleinen Stimmungen. Auf jede anwesende Person. Auf Vitalität und Müdigkeit, Hoffnungen und Blockierungen, Weigerungen und Möglichkeiten.

Ich lernte zu lauschen

Eine wichtige Aufgabe war wieder mal das Übersetzen: ich hatte mit den asiatischen Techniken und Philosophien schon die Erfahrung gemacht, dass die Übersetzung von Ideen- und Kulturkonzepten für mich absolut notwendig war, um nicht eine Marionette zu werden.

Hier hatte ich keine mentalen Konzepte zu übersetzen, sondern nonverbale Botschaften. Ich verstand gar nicht immer, wie viele Information mit den Klängen mitkamen. Manchmal ahnte ich es. Manchmal „verstand“ ich etwas. Manchmal hörte ich Unterschiede.

Ich hatte den Eindruck, ein riesiges neues Universum betreten zu haben und staunend blickte ich mich um.

Allmählich war ich bereit, auch von außen dazuzulernen. Ich nahm Unterricht in verschiedenen Klang-, Musik- und Stimm-Methoden, las und tauschte mich aus, so gut es ging. Das letzte war das Schwierigste, da Kristallklangschalen nicht üblich waren zu dieser Zeit. Die Wirkung war aber mit denen der tibetischen Metallschalen oder anderen Musikinstrumenten nicht zu vergleichen. So erkannte ich zwar Techniken wieder – die Auswirkungen waren doch sehr unterschiedlich.

Mein Leben veränderte sich indess weiter. Ich durchforstete mein Leben und erkannte, dass ich meine alten Wünsche und Visionen mehr oder weniger durchgelebt oder als nicht passend verabschiedet hatte. Es blieb nichts mehr übrig, was noch zu tun war für mein altes Weltbild.

Was ist das Neue?

Aber was war das Neue? Niemals hatte ich Schwierigkeiten gehabt mit Visionen. Sie kamen zu mir in Selbstverständlichkeit. Ich wusste, was gerade passte. Ich fand, was ich suchte (wenn es auch manchmal sehr lange dauerte…). Doch jetzt? Keine Vision war zu finden. Keine auch noch so kleine Idee. Das Alte war uninteressant, das Neue nicht da.

Eine erleuchtende Idee nach vielen Monaten der mentalen Peinigung: „Alles was du dir jetzt vorstellen kannst, ist kleiner, als das was werden wird“.

Das war zumindest beruhigend für meinen unruhigen Verstand, und ich konnte loslassen vom krampfhaften Suchen.

Was folgte, waren Jahre der emotionalen Aufarbeitung, des Selbstbildes und der eigenen Beschränkungen. Die „Höhle des Löwen“, wie es eine Bekannte nannte, entpuppte sich als Reifungsprozess. Die Klänge hielten mich über Wasser und verzauberten weiter meine Welt. Tiefes Loslassen begleiteten sie mit Trost und Kontinuität. Mentale und emotionale Prozesse segneten sie ohne Worte. Verständnislosigkeit erhellten sie mit einem Ton.

Eines Tages kam ich an

Eines Tages kam ich an. In meiner Schönheit innen und in einer wunderbaren Schönheit außen. Ich wurde geführt zu vielen besonderen Menschen und eines Tages traf ich meinen zukünftigen Ehemann.

Sein musikalischer Hintergrund gepaart mit einer außergewöhnlichen Wahrnehmung und vielfältigem Wissen ergänzte meine Erfahrung mit den Kristallklängen. Wir starteten eine Fusion und gründeten unsere Firma, den TRAUMKLANGRAUM.

Mein Leben setzte sich neu zusammen wie ein Puzzle, größer und mit mehr Bestandteilen, als ich jemals zur Verfügung hatte. Neue Verbindungen wurden geschaffen, und Integration der unterschiedlichsten Bereiche und Polaritäten fand statt. Das war nicht immer leicht und schon gar nicht selbstverständlich. Unsere Ergänzung war groß, entsprechend weit durfte ich ausholen.

Gemäß unserer innovativen und kreativen Ader begannen wir, unsere eigenen Vorstellungen für Kristallklänge zu entwickeln und entsprechende Instrumente in dafür spezialisierten Unternehmungen herzustellen. Wir entwickelten das Aufschwingungsverfahren der (c)Crystal Waver Kristallklangschalen. Damit konnten wir fokussierte Verbindungen herstellen zwischen dem Spieler/der Spielerin und den aufgeschwungenen Kristallklangschalen. Es war faszinierend, wie diese Schwingungen die Tonqualität und vor allem das Ergebnis veränderten.

So viele erNEUehrungen sind in und mit unserer Verbindung entstanden. Doch darüber berichte ich ein andermal.

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